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Wasserrecht für TSC: Neue Beregnungsanlage kann loslegen

Der TSC hat in den letzten Monaten eine Beregnungsanlage am Sportplatz gebaut. Jetzt hat der Verein auch das Wasserrecht erteilt bekommen.

Bis vor zehn Jahren stand dem TSC eine schier unbegrenzte Menge an Wasser von der benachbarten Spinnerei zur Verfügung, um die Plätze – Fußball und Tennis – zu beregnen. Doch die letzten Jahre haben gezeigt, dass eine herkömmliche Wasserversorgung nicht leistungsfähig genug ist, um schnell genug ausreichend Wasser auf den Platz zu bringen. "Nun sind wir zukunftssicher ausgestattet", sagt TSC-Vorstand Robert Bosch.

So hat der Verein in den vergangenen Monaten eine Beregnungsanlage mit Brunnen und Zisterne gebaut. "Dies war eine wichtige Standortentscheidung für das Sportgelände in der Holzstraße", so Bosch. Die Beregnungsanlage mit hocheffizienten und leistungsstarken Pumpen arbeitet überwiegend nachts um Verdungsverluste zu vermeiden. Innerhalb von 3 bis 4 Stunden ist die 60-Kubikmeter-Stahlzisterne leergepumpt und kann durch den Brunnen dann langsam wieder befüllt werden. "Künftig werden wir das Gras wieder wachsen hören und sehen - auch in den heißen Monaten", frohlockt der Vereinsvorsitzende.

"Tolle Arbeit"

"Es ist toll, was unser TSC-Team letztes Jahr auf die Beine gestellt hat", so Bosch weiter. Gefördert werde die Baumaßnahme bisher vom Markt Mainleus, dem Landkreis Kulmbach und dem Bayerischen Landessportverband. "Zudem konnten wir auf einige Sponsoren bauen, wie die Mainleus Invest GmbH, die uns unterstützt haben", berichtet der Vorstand.

Für die Entnahme von Wasser aus einem Brunnen braucht man eine behördliche Genehmigung, denn Grundwasservorkommen sind gesetzlich geschützt. Bereits die Brunnenbohrung von 40 Metern Tiefe im März 2020 durfte nur mit amtlicher Erlaubnis erfolgen. Das Landratsamt Kulmbach und das Wasserwirtschaftsamt Hof hatten die Anträge bearbeitet. "Seit einigen Wochen haben wir nun die erforderliche wasserechtliche Erlaubnis für das Zutagefördern von Grundwasser für Bewässerungszwecke im erforderlichen Umfang - also ein Wasserecht für unsere Anlage!", freut sich Bosch.

Vereine, die sich für eine solche Anlage interessieren, dürfen gerne auf TSC-Vorstand Robert Bosch zukommen.